Der Orthopädieschuhmacher ist ein Beruf mit Zukunft – fast jeder Dritte hat hierzulande eine Fußfehlstellung, die zu Knie- und Rückenschmerzen führen kann. Und auch jede Menge Sportler wollen noch das gewisse Extra aus sich herauskitzeln und ihre Leistung optimieren. Das heißt: Für dich gibt es jede Menge zu tun. Damit deine Kunden das Fachgeschäft wieder leichtfüßig verlassen, erlangst du in deiner dreieinhalbjährigen Ausbildung ein breites theoretisches und praktisches Fachwissen. Denn als einer der klassischen dualen Ausbildungsberufe ist dein Weg zum Orthopädieschuhmacher zweigeteilt: In der Berufsschule, die als Blockunterricht in 3 Blöcken je Schuljahr stattfindet, lernst du alles über den menschlichen Bewegungsapparat: Welche Muskeln spielen eine Rolle und welche Auswirkungen haben Störungen auf die Beweglichkeit? Auch die Sicherheit am Arbeitsplatz steht auf dem Stundenplan – und wird ergänzt durch den richtigen Umgang mit den Materialien nach hygienischen Standards.
Ziel der Berufschule ist die Vermittlung von fachlichen, sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenzen. In 14 Lernfächern werden Inhalte der Orthopädieschuhtechnik und medizinischen Grundlagen vemrittelt. Die Fächer Deutsch, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftskunde werden im Hinblick auf die Berufsgruppen unterrichtet.






